Themen & Lösungen
Wo liegen die aktuellen Herausforderungen in unserer Stadt? Und welche konkreten Lösungsvorschläge sehe ich? Hier erfahren Sie, welche Probleme in Melle angegangen werden müssen und mit welchen Maßnahmen ich die Zukunft unserer Stadt gestalten möchte.
Mein Motto dabei ist: Wirtschaftlich denken und wirtschaftlich handeln!
Haben Sie auch ein Problem, dass wir zukünftig lösen müssen, dann schreiben Sie mir gerne hier das Thema welches Ihnen besonders am Herzen liegt. Was müsste in Melle verbessert werden?
Familien
Familien brauchen verlässliche Rahmenbedingungen. Deshalb setze ich mich für eine gute Kinderbetreuung, moderne Schulen und sichere Schulwege in Melle ein. Die geplanten Investitionen von über 100 Millionen Euro in unsere Schulen müssen verantwortungsvoll umgesetzt werden, damit die Qualität für unsere Kinder spürbar verbessert wird.
Gleichzeitig wollen wir den Ganztag gemeinsam mit Vereinen, Musikschule und Ehrenamt abwechslungsreich und praxisnah gestalten. So schaffen wir beste Bildungs- und Entwicklungschancen für Kinder und entlasten Familien im Alltag.
Familien sind das Fundament unserer Stadt. Wer Kinder großzieht, Beruf und Familie organisiert und jeden Tag Verantwortung übernimmt, braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Deshalb möchte ich Melle als familienfreundliche Stadt weiter stärken – mit guter Betreuung, modernen Schulen, sicheren Wegen und einer Verwaltung, die Familien Orientierung gibt.
In Melle sind wir bei der Kinderbetreuung im U3- und Ü3-Bereich aktuell gut aufgestellt. Das ist ein großer Vorteil für Familien und für unsere Stadt als Wohn- und Wirtschaftsstandort. Aber genau deshalb dürfen wir uns nicht zurücklehnen.
Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen, flexible Arbeitszeiten und die Entwicklung unserer Ortsteile müssen dauerhaft im Blick bleiben. Gute Kinderbetreuung ist keine einmalige Aufgabe, sondern eine dauerhafte Verantwortung. Mein Ziel ist, frühzeitig zu planen, Engpässe zu vermeiden und Familien auch in Zukunft verlässliche Angebote zu machen.
Melle investiert in den kommenden Jahren über 100 Millionen Euro in seine Schulen. Das ist eine enorme Chance für unsere Kinder, aber auch eine große Verantwortung für die Stadt.
Jetzt kommt es darauf an, diese Investitionen sauber zu steuern: Wir müssen im Kostenrahmen bleiben, Bauprojekte professionell begleiten und gleichzeitig die bestmögliche Qualität für Schülerinnen und Schüler gewährleisten. Moderne Schulgebäude, gute Ausstattung und funktionierende digitale Infrastruktur sind entscheidend für gute Bildung vor Ort.
Für mich gilt: Jeder Euro, den wir in Schulen investieren, muss spürbar bei den Kindern ankommen.
Kinder müssen sicher zur Schule kommen – zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Bus oder mit dem Auto. Das wird in den kommenden Jahren noch wichtiger, weil Sperrungen von Autobahnen und Autobahnbrücken zusätzliche Verkehrsbelastungen in Melle mit sich bringen können.
Deshalb brauchen wir sichere und verlässliche Zuwege zu unseren Schulen. Gefahrenstellen müssen frühzeitig erkannt, Schulwege überprüft und Verkehrsführungen angepasst werden, wenn es notwendig ist. Dazu gehören sichere Querungen, gute Beleuchtung, klare Beschilderung und Lösungen für Hol- und Bringverkehr.
Schulwegsicherheit darf nicht erst dann Thema werden, wenn Probleme entstehen. Wir müssen vorausschauend handeln.
Der Ganztag darf nicht nur Aufbewahrung sein. Er muss Kindern echte Chancen eröffnen und Familien im Alltag spürbar entlasten. Dafür brauchen wir ein starkes Zusammenspiel von Schulen, Vereinen, Musikschule, Feuerwehr, Kulturangeboten und Ehrenamt.
Melle hat hier viel zu bieten. Sportvereine, Jugendgruppen, kulturelle Initiativen und engagierte Menschen können den Ganztag bereichern und Kindern neue Interessen eröffnen. So entstehen Angebote, die über den klassischen Unterricht hinausgehen: Bewegung, Musik, Kreativität, Teamgeist, Natur, Technik und soziales Engagement.
Wichtig ist dabei eine pragmatische Organisation. Schulen dürfen mit dieser Aufgabe nicht allein gelassen werden. Die Stadt sollte koordinieren, vernetzen und unterstützen, damit gute Angebote entstehen können. Ein gelungener Ganztag ist dann ein Gewinn für alle: für Kinder, Eltern, Schulen und das Ehrenamt.
Familien sollen nicht lange suchen müssen, wer für welches Anliegen zuständig ist. Deshalb möchte ich prüfen, wie ein Familienbüro oder eine digitale Familienplattform aufgebaut werden kann.
Dort könnten Informationen zu Kita, Schule, Betreuung, Ferienangeboten, Freizeit, Beratung, Fördermöglichkeiten und Ansprechpartnern gebündelt werden. Ziel ist weniger Bürokratie und mehr Orientierung.
Wer eine Frage hat, soll schnell wissen, wohin er sich wenden kann. Eine familienfreundliche Stadt zeigt sich nicht nur an guten Angeboten, sondern auch daran, wie einfach Familien diese Angebote finden und nutzen können.
Mein Ziel ist klar: Melle soll ein Ort bleiben, an dem Familien gerne leben, Kinder gute Chancen haben und Schule, Betreuung und Alltag verlässlich funktionieren.
Wirtschaft und Verwaltung
Wirtschaftliches Denken und Handeln in der Politik und in der Verwaltung bedeutet Wohlstand für alle. Bei Umsetzung von Projekten muss die Wirtschaftlichkeit im Vorderung stehen. Lösungsansätze die anderswo erfolgreich angewendet werden sollten für Melle ebenfalls übernommern werden. Eine starke Wirtschaft ist Wolhlstand für alle!
Melle ist ein starker Wirtschaftsstandort. Damit das so bleibt, brauchen unsere Unternehmen Perspektiven: Betriebe müssen wachsen können, neue Unternehmen müssen sich ansiedeln können, und junge Menschen sollen auch in Zukunft gute Arbeitsplätze direkt vor Ort finden.
Deshalb setze ich mich für die gezielte Ausweisung neuer Gewerbeflächen ein. Eine starke Wirtschaft bedeutet nicht nur sichere und attraktive Arbeitsplätze, sondern auch stabile Gewerbesteuereinnahmen. Diese Einnahmen brauchen wir, um in Kitas, Schulen, Straßen, Feuerwehr, Digitalisierung, Vereine und Lebensqualität investieren zu können.
Gleichzeitig ist klar: Fläche ist wertvoll. Wir dürfen nicht leichtfertig mit landwirtschaftlichen Nutzflächen, Natur- und Grünflächen umgehen. Neue Gewerbeflächen müssen deshalb mit Augenmaß geplant werden. Wo Flächen ausgewiesen werden, müssen wir genau prüfen, wie der Verbrauch möglichst gering gehalten und wie vorhandene Flächen besser genutzt werden können.
Dazu gehört für mich auch, Kompensationsflächen klug zu organisieren. Wenn für neue Gewerbegebiete ökologische Ausgleichsmaßnahmen notwendig sind, sollten wir prüfen, ob Ökopunkte auch aus umliegenden Kommunen genutzt oder erworben werden können. So könnten wir vermeiden, dass neben der eigentlichen Gewerbefläche noch weitere wertvolle landwirtschaftliche Flächen in Melle verloren gehen.
Auch bei neuen Bauprojekten müssen wir kreativer denken. Wenn zum Beispiel ein Verbrauchermarkt, also ein Supermarkt, gebaut wird, sollte geprüft werden, ob darüber direkt Wohnraum entstehen kann. So schaffen wir Versorgung und Wohnungen an einem Standort und nutzen die vorhandene Fläche deutlich effizienter. Das ist moderne Stadtentwicklung: praktisch, wirtschaftlich und flächenschonend.
Mein Ziel ist eine Wirtschaftspolitik, die Wachstum ermöglicht, Arbeitsplätze sichert und gleichzeitig verantwortungsvoll mit unserer Fläche umgeht. Melle braucht keine Politik des Entweder-oder. Melle braucht Lösungen, die Wirtschaft, Landwirtschaft, Wohnen und Umwelt zusammen denken.
Melle braucht Menschen, die Ideen haben, Verantwortung übernehmen und etwas aufbauen wollen. Gerade junge Gründerinnen und Gründer bringen neue Impulse in unsere Stadt: Sie schaffen Arbeitsplätze, beleben unsere Wirtschaft und sorgen dafür, dass Melle auch in Zukunft ein attraktiver Standort bleibt.
Wer gründen möchte, sollte dabei nicht an unnötiger Bürokratie scheitern. Deshalb möchte ich, dass die Stadt Melle junge Unternehmen aktiv bei der Ansiedlung unterstützt. Verwaltung darf nicht als Hürde wahrgenommen werden, sondern muss als Partner an der Seite derjenigen stehen, die etwas bewegen wollen.
Mein Ziel ist eine zentrale Anlaufstelle für Gründerinnen und Gründer: ein klarer Ansprechpartner, der durch Genehmigungen, Anträge, Fördermöglichkeiten und die nächsten Schritte begleitet. Gerade am Anfang darf niemand im Zuständigkeitsdschungel allein gelassen werden. Wir müssen Gründerinnen und Gründer durch die Stromschnellen der Bürokratie leiten – pragmatisch, schnell und lösungsorientiert.
Dazu gehört auch, frühzeitig passende Gewerbeflächen, Ladenlokale oder Büroflächen aufzuzeigen und Kontakte zu Wirtschaft, Banken, Kammern und Netzwerken herzustellen. Wer in Melle investieren und gründen möchte, soll wissen: Diese Stadt will, dass ich erfolgreich bin.
Eine moderne Wirtschaftsförderung wartet nicht nur auf Anträge. Sie begleitet, vernetzt und ermöglicht. Genau diesen Geist möchte ich in Melle stärken: weniger Hürden, mehr Tempo und eine Verwaltung, die jungen Unternehmen den Start erleichtert.
Eine moderne Stadtverwaltung muss mehr sein als eine Stelle, die Anträge entgegennimmt und Bescheide verschickt. Sie muss Dienstleister für die Menschen sein. Ob bei der Kfz-Zulassung, im Bauamt, bei Gewerbeanmeldungen, im Bürgerbüro oder bei allen anderen Anliegen: Bürgerinnen und Bürger sollen spüren, dass ihre Stadt ihnen helfen will.
Mein Ziel ist eine Verwaltung, die nicht zuerst fragt, warum etwas nicht geht, sondern wie es möglich gemacht werden kann. Natürlich müssen Regeln, Gesetze und Verfahren eingehalten werden. Aber innerhalb dieses Rahmens gibt es fast immer Spielräume, Ermessensentscheidungen und Wege, pragmatische Lösungen zu finden. Genau diese Haltung möchte ich stärken.
Dazu gehört auch, Verwaltungsprozesse konsequent aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger zu denken: verständliche Auskünfte, klare Zuständigkeiten, verlässliche Rückmeldungen und möglichst einfache digitale Abläufe. Niemand soll von Amt zu Amt geschickt werden, ohne zu wissen, wer wirklich zuständig ist. Verwaltung muss Orientierung geben, nicht zusätzliche Hürden aufbauen.
Gleichzeitig weiß ich: Gute Verwaltung gelingt nur mit einer starken Belegschaft. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt leisten jeden Tag wichtige Arbeit. Sie brauchen Rückendeckung, klare Führung und das Gefühl, dass jemand mutig vorangeht. Genau das möchte ich als Bürgermeister tun: Verantwortung übernehmen, Entscheidungen ermöglichen und eine Kultur fördern, in der lösungsorientiertes Handeln ausdrücklich gewünscht ist.
Ich möchte, dass die Verwaltung in Melle nach außen bürgerfreundlicher und nach innen selbstbewusster wird. Weniger „Das geht nicht“, mehr „Wir schauen, wie es gehen kann“. So entsteht Vertrauen – bei den Bürgerinnen und Bürgern, bei Unternehmen und auch innerhalb der Verwaltung selbst.
Verkehr und Infrastruktur
Verkehrspolitik sollte sich an den Interessen der Menschen orientieren. Ziel ist eine ausgewogene und bürgerfreundliche Verkehrsplanung, die Erreichbarkeit, Sicherheit und einen möglichst reibungslosen Verkehrsfluss miteinander verbindet.
Ich möchte, dass Melle unkomplizierter wird. Deshalb schlage ich vor, die Parkscheibenpflicht in der Innenstadt versuchsweise für zwei Monate abzuschaffen.
Unser Ziel ist klar: Wer in Melle einkaufen, einen Termin wahrnehmen, ins Café gehen oder kurz etwas erledigen möchte, soll nicht zuerst an Bürokratie denken müssen. Freies und unkompliziertes Parken kann ein echter Vorteil für unsere Innenstadt, den Einzelhandel, die Gastronomie und alle Bürgerinnen und Bürger sein.
Wichtig ist mir dabei: Wir treffen keine Entscheidung aus dem Bauch heraus, sondern testen sie praktisch. Zwei Monate lang sollen wir ausprobieren, wie sich die Abschaffung der Parkscheibe auswirkt. Danach wird ehrlich ausgewertet: Kommen mehr Menschen in die Innenstadt? Profitieren Handel und Gastronomie? Gibt es Probleme mit Dauerparkern? Was sagen Bürgerinnen und Bürger sowie Geschäftsleute?
So stelle ich mir moderne Kommunalpolitik vor: nicht blockieren, sondern ausprobieren. Nicht alles zerreden, sondern Lösungen testen. Wenn der Versuch funktioniert, sollten wir über eine dauerhafte Anpassung sprechen. Wenn es Probleme gibt, können wir gezielt nachsteuern.
Melle braucht eine Innenstadt, die erreichbar, lebendig und bürgerfreundlich ist. Weniger Hürden, mehr Aufenthaltsqualität und ein offenes Ohr für die Menschen vor Ort – genau dafür möchte ich mich einsetzen.
Mobilität in Melle muss einfacher, flüssiger und verlässlicher werden. Deshalb möchte ich dort, wo es sinnvoll und verkehrsplanerisch möglich ist, stärker auf Kreisverkehre statt auf Ampelanlagen setzen.
Ampeln sind an vielen Stellen wichtig und notwendig. Aber gerade zu ruhigeren Verkehrszeiten sorgen sie häufig für unnötiges Warten, Stop-and-go-Verkehr und vermeidbare Staus. Fahrzeuge stehen im Leerlauf, bremsen ab, fahren wieder an – das kostet Zeit, Kraftstoff und belastet Umwelt und Anwohner.
Kreisverkehre können hier eine bessere Lösung sein. Sie lassen den Verkehr gleichmäßiger fließen, erhöhen an vielen Stellen die Übersichtlichkeit und können dazu beitragen, CO₂-Emissionen und Feinstaub zu reduzieren. Gleichzeitig entfallen Wartezeiten an roten Ampeln, wenn kaum Verkehr unterwegs ist.
Mein Ziel ist deshalb keine pauschale Abschaffung von Ampeln, sondern eine kluge Prüfung: Wo kann ein Kreisverkehr den Verkehr sicherer, flüssiger und umweltfreundlicher machen? Wo lassen sich Kreuzungen so umbauen, dass Bürgerinnen und Bürger schneller ans Ziel kommen und gleichzeitig die Belastung für die Umwelt sinkt?
Das ist für mich praktische Verkehrspolitik: nicht ideologisch, sondern lösungsorientiert. Wir sollten dort handeln, wo kleine bauliche Veränderungen im Alltag spürbare Verbesserungen bringen – für Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger, Anwohner und unsere Umwelt.